Obwohl Stürze im Profipeloton an der Tagesordnung sind, wird Alex' Name immer besonders mit dem Wort "Bruchpilot" verbunden. Woher diese Assoziation kommt, weiss er selbst nicht so genau. Vielleicht liegt es daran, dass er einer der wenigen Fahrer ist, die auch im Rennen mit Brille unterwegs sind (und ihm daher unbewusst eine Art "Behinderung" unterstellt wird) oder an dem Fakt, dass Alex immer als Favorit für den Gesamtsieg gilt und seine Stürze daher häufiger gezeigt werden. Leider haben ihn diese unfreiwilligen Ausflüge auf den Asphalt schon oft um eine bessere Platzierung oder sogar den Sieg gebracht.

Hier nur drei Beispiele aus seinen umfangreichen "Crash-Palmares":

Das erste Mal, als ihm ein Sturz einen dicken Strich durch die Rechnung machte, fuhr er bei der Vuelta 1993. Nach 13 Tagen in Gelb konnte er seine Hoffungen auf einen Gesamtsieg begraben, als er auf einer Abfahrt die Straße unangenehm touchierte.
1997 brach er sich bei der Tour de Suisse das Schlüsselbein, diese Verletzung zwang ihn nach 2 Stürzen in der Tour de France, aus Sicherheitsgründen (man befürchtete, die Metallplatte am Knochen könnte sich lösen) das Rennen aufzugeben.
Ebenfalls bei der Tour de France, diesmal im Jahre 1999, kassierte er nach einem Massensturz auf der „Passage du Gois“ gleich auf der 2. Etappe über 6 Minuten Rückstand auf den späteren Sieger Armstrong.