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Hätte nicht wieder einmal ein Sturz - Was sonst? - eine bedeutende Rolle gespielt, wäre aus Alex wohl nie einer der erfolgreichsten Schweizer Radsportler geworden. Doch alles der Reihe nach... Als Klein-Alex im Ostschweizer Kanton St. Gallen geboren wird und aufwächst, hat er vor allem einen Wunsch: Skifahrer zu werden. Seine Familie und er investieren viel in die Karriere im Schnee, allerdings macht ihm im im Alter von 18 Jahren der besagte Sturz einen Strich durch die Rechnung. Um wieder zu Kräften zu kommen, wird Alex zu Reha-Massnahmen verdonnert. Er versuchte sich dabei auch im Rad fahren, macht dabei allerdings einen taktisch sehr unklugen Fehler: Er steigt in Holland, dem Heimatland seiner Mutter, auf's Velo. Die Folgen waren abzusehen: Zuviel Wind, also verschwand das Rad schnell wieder in der Garage. Rennräder sind jedoch teuer und seinen Vater, Walter Zülle, reute das viele Geld. Deshalb überredete er seinen Sohn, es doch nochmals in der Schweiz zu versuchen. Mit Erfolg, denn eines Tages überholt Alex in Jeans und Turnschuhen eine Gruppe vermeintlicher Hobbyfahrer, die sich später als eines der besten Schweizer Amateurteams entpuppten. Deren Trainer sprach Walter Zülle an, ob sein Sohn es nicht mit einer Radsportkarriere versuchen wolle. Zülle senior glaubte zwar nicht an den durchschlagenden Erfolg ("Der weiss doch noch nicht mal, wie man eine Schaltung bedient!"), gab aber sein Einverständnis. Nach einigen Jahren als erfolgreicher Amateur versuchte Alex, 1991 ins Profilager überzuwechseln. Der damalige Sportliche Leiter des Schweizer Top-Teams "Helvetia", Paul Köchli, sah Alex jedoch nicht als Berufsrennfaher und gab Laurent Dufaux den Vorzug. Also musste Alex weiter suchen... |