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Ende 1997 entschloss sich Alex, Once nach sieben Jahren zu verlassen und in das "Star-Team" Festina zu wechseln, die mit Richard Virenque, Laurent Brochard, Marcel Wüst und Laurent Dufaux bereits grosse Namen unter Vertrag hatten. Seiner Ankunft wurde von allerdings von vielen skeptisch entgegen gesehen. So solle Richard Virenque getobt haben: "Das ist, als wenn man Erik Zabel einen anderen Supersprinter wie Mario Cipollini vor die Nase setzt". Eine verständliche Reaktion, denn Alex war mit zwei Rundfahrtsiegen und einem zweiten Platz bei der TdF der weitaus bessere Mann für die Grand Tours und Virenque sah sich nun aus der Kapitänsrolle gedrängt. Wenn man dem Buch "Positif" von Christophe Bassons Glauben schenken darf, wurde Alex vom "Virenque-Clan" regelrecht geschnitten und ausgegrenzt, (sie nannten ihn den "Deutschen"!) weswegen er sich mit Bassons, der andere Außenseiter im Team, anfreundete. Bassons gab auch einmal an, sein schönstes Radsporterlebnis sei der gemeinsame Start mit Alex beim GP Eddy Merckx gewesen. Alex selber sagte allerdings an, dass Virenque ein super Typ und alles andere als egoistisch ist... Beim Team Festina schätze Alex besonders
die multikulturelle Atmosphäre. Während bei Once fast nur Spanier unter Vertrag
standen, gab es bei Festina ein buntes Nationengemisch mit Deutschen, Italienern,Franzosen,
Schweizern, usw. |