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Im Peloton gibt es jede Menge zweifellos talentierte Fahrer. Aber nur wenige schaffen den Sprung zu einem echten Champion, der bereit ist, fast alles seinem Sport unterzuordnen und sich bis zum Letzten zu quälen. In seiner inzwischen zwölfjährigen Karriere hat Alex mittlerweile mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er ein echter Kämpfer ist, der sich so schnell nicht unterkriegen lässt. ::: 1997: Obwohl er sich viel vorgenommen hat für sein Heimatrennen, die Tour de Suisse, kommt alles ganz anders. Ein folgenschwerer Sturz endet mit einem gebrochenem Schlüsselbein. Manolo Saiz lässt Alex sofort nach Spanien in ein Spezialkrankenhaus bringen, um den Schaden zu reparieren, denn ein Start bei der TdF ist in akuter Gefahr. Beim Prolog der Frankreichrundfahrt ist Alex wieder zur Stelle, mit Stahlplatten und Schrauben wurde der Knochen zusammengeflickt. Nach mehreren Stürzen in der ersten Woche musste er dann aber doch aufgeben, denn man hatte Angst, die Fixierungen am Schlüsselbein könnten sich lösen. Obwohl er maßlos enttäuscht ist, reisst er sich zusammen, gewinnt erneut die Vuelta und erklimmt im September erstmalig die Spitze der Weltrangliste. ::: 1999: Nach seiner Dopingsperre fährt er ein intensives Rennprogramm, um bis zum Juli halbwegs in Form zu sein. Nach einem Sturz auf der zweiten Etappe wird er im Gesamtklassement weit zurückgeworfen. Obwohl er keine Chancen mehr auf einen Sieg hat, kristallisiert er sich als einziger ernsthafter Gegner zu Triumphator Lance Armstrong heraus. Am Ende wird er zur Überraschung aller Zweiter bei jener Rundfahrt, die ihm zwölf Monate vorher um ein Haar seine Karriere hätte kosten können. ::: 2002: Nach zwei schlechten Jahren traut ihm kaum noch einer ein großes Comeback zu, die mehr oder weniger dezenten Hinweise, Zülle sei am Ende und solle endlich aufhören, mehren sich in der Presse und unter vielen Radsportfans. Doch Alex kündigt am Jahresbeginn an, nochmals richtig durchzustarten. Zur großen Verblüffung schafft er ein tolles Frühjahr mit wichtigen und in beeindruckender Manier herausgefahrenen Siegen. |