::: 30.6.02 Schweizermeisterschaft

Bei der Vergabe des nationalen Meistertitels konnte Alex nicht viel mitreden, obwohl er in der Anfangsphase des Rennens recht aktiv mitfuhr. Er stieg aber 4 Runden vor Schluss aus, das rote Trikot mit den Schweizerkreuz durfte sich Alexandre Moos überstreifen.

::: 27.6.02 Alex packt es!

Überglücklich liess sich Alex von seinen Landsleuten und Fans als Gesamtsieger der 66. Tour de Suisse feiern. Durch einen dritten Platz beim Zeitfahren hinter Tobias Steinhauser und Bobby Julich (Telekom) liess er sich den Sieg nicht mehr nehmen. Seinem ärgsten Konkurrenten Laurent Dufaux überholte er sogar noch 3000 m vor dem Ziel. Alex gewinnt also mit 1:27 min vor dem Polen Piotr Wadecki und dem Franzosen Nicolas Fritsch.

::: 26.6.02 Zabel wieder vorn

In der Nähe von Bern zeigt Erik Zabel seiner Konkurrenz erneut, wie bärenstark er ist und gewann die 9. Etappe vor Sven Teutenberg und Andrej Hauptman (Tacconi). Zuvor hatte jedoch eine dreiköpfige Ausreissergruppe mit Leif Hoste, Salvatore Commesso und Matthew Wilson das Renngeschehen bestimmt. Auch Laurent Dufaux versuchte, noch ein wenig Zeit gut zu machen und konnte dank einiger Bonifikationssprints seinen Rückstand auf Alex auf 3 sek verkürzen. Ob ihm das in Anbetracht des abschliessenden Zeitfahrens viel helfen wird, sei dahin gestelllt.

::: 25.6.02 Ruhiger Tag

Für Alex gab es keine spektakulären Ereignisse, er konnte sich darauf beschränken, sein Führungstrikot zu verteidigen. Wesentlich heisser ging es da im Sprint um den Tagessieg zu. Zwar fuhr Gianluca Bortolami als erster über den Zielstrich, wurde aber nachträglich disqualifiziert und der Spanier Manuel Garate zum Sieger erklärt.

::: 24.6.02 Letzte Alpenetappe

Die letzte Bergankunft der Tour de Suisse musste Alex noch meistern, dann wäre der Gesamtsieg zum Greifen nah. Am letzten Anstieg hinauf nach Verbier (Höchststeigung 12%) griff erneut der unermüdliche Alexandre Moos an, um endlich seinen ersehnten Etappensieg feiern zu können. Die Gruppe um Alex, in der alle verbliebenen Favoriten verblieben waren, liess ihn zunächst gewähren, bis sich Casagrande entschloss, die Verfolgung aufzunehmen. Moos, der kurze Zeit später glaubte, er erlebe den gestrigen Tag nochmals, als Casagrande zu ihm aufschloss, konnte sich diesmal gegen den Italiener durchsetzen. Alex kam 39 sek später ins Ziel und führt nun mit 11 sek vor Dufaux. "Meine Taktik war ganz einfach: Ich habe nur auf Dufaux geschaut", meinte Alex nach der Etappe. Auch Marcel Wüst meldete sich zu Wort und bekundete Interesse, Alex ob seiner tollen Leistungen weiterhin im Team zu halten.

::: 23.6.02 Königsetappe gut überstanden

Auf dem harten Alpenrundkurs zeigte Alex ein starkes und taktisch beeindruckendes Rennen. Die Entscheidung fiel am letzten Anstieg, dem Sustenpass (2224m). Die ersten 10 Fahrer des Gesamtklassements steckten in er Gruppe. 10 km vor der Passhöhe startet Francesco Casagrande (Fassa) die erste Attacke, erfolglos. Pavel Tonkov (Lampre) versucht danach, das Tempo zu verschärfen, ebenfalls ohne Glück. Dann attackiert Alexandre Moos, Vinokourov, Wadecki und Dufaux gehen mit, es bildet sich schnell eine Lücke zwischen den Angreifern und Alex. Der Abstand wird immer grösser, aber Alex, in Begleitung von Casagrande im Rest der Gruppe ist, zeigt immer noch keine Reaktion. Casagrande versucht einige Tempovorstösse, kurz darauf wird es Alex zu bunt, er zieht das Tempo an, keiner kann mitgehen und mit einer sensationellen Leistung holt er ganz allein die drei Führenden wenige hundert Meter vor der Passhöhe ein! In der Abfahrt konnten sich dann Moos und Casagrande absetzen, Vinokourov stürzte schwer und gab später das Rennen auf. Im Ziel in Meiringen sicherte sich der Italiener dann den Sieg vor dem Eidgenossen Moos. Alex kam als 5. 15 sek später ins Ziel und liegt im Gesamtklassement 9 sek für Laurent Dufaux (Alessio).

::: 22.6.02 Keine Veränderungen

Die Übergangsetappe gewann der Holländer Leon van Bon, der gemeinsam mit Daniele Nardello (Mapei) 40 km vor dem Ziel angriff. Für Alex blieb alles beim Alten.

::: 21.6.02 Sieg knapp verpasst

Alexandre Vinokourov (Telekom) konnte für seinen Tagessieg eine besondere Ehrung entgegen nehmen: Der Tourismusverband des Kantons Graubünden gab einem bis dato unbenannten Berg den Namen des Fahrers, der die dortige Bergankunft gewinnen würde.Jetzt gibt es in der Schweiz also einen "Piz Vinokourov". Fast hätte er "Piz Zülle" heissen konnen,denn Alex verpasste den Sieg um nur 3 sek. Dafür durfte er sich aber wieder das Goldtrikot überstreifen lassen und führt nun im Gesamtklassement mit 6 sek vor dem Kasachen.

::: 20.6.02 Sprintankunft

Eine der wenigen Gelegenheit für Sprinter, einen Tagessieg zu holen, liess sich Erik Zabel nicht entgehen. Er gewann vor seinen Landsmann Sven Teutenberg (Phonak). Im Gesamtklassement gab es keine Veränderungen.

::: 19.6.02 Goldtrikot verloren

Nach einer 90km langen Flucht gewann der Franzose Eddy Lembo (Oktos) die Etappe und übernahm das Leadertrikot. Alex war dies aber nicht ganz unrecht, so kann er seine Mannschaft, die nicht gerade die Bestbesetzung ist, für die kommenden Tage schonen. Im Gesamtklassement liegt er nun auf Rang 2, 49 sek hinter Lembo.

::: 18.6.02 Prolog der Tour de Suisse

Zu Beginn seiner Heimrundfahrt legte Alex im heissen Luzern einen Auftakt nach Mass hin: Er gewann den schwierigen Prolog und übernahm damit auch das erste Goldtrikot der Tour de Suisse. "Ich kann gewinnen, ich fühle mich gut und stark", so Alex nach der Siegerehrung.

::: 11.6.02 Place of Fame

In der Stadt Dürrenroth im Kanton Bern wurde heute der sog. "Place of Fame" eingeweiht. Dort sind alle internationalen und eidgenössischen Radsportgrössen mit goldenen Metallplaketten im Boden verewigt. Auch Alex wurde geehrt dank seiner beiden Vueltasiege und der EZF-WM.

::: 9.6.02 4xZabel

Auch auf der Schlussetappe fanden die anderen Sprinter kein probates Mittel, um vor dem Telekom-Mann die Ziellinie zu überqueren. Als Gesamtsieger durfte sich der Spanier Igor Gonzales de Galdeano feiern lassen, vor Landsmann Aitor Garmendia und Michael Rich (Gerolsteiner). Alex schloss die Rundfahrt auf Platz 5 ab und ist somit gerüstet für die Tour de Suisse.

::: 8.6.02 Duell blieb aus

Im Kampf um den Gesamtsieg blieb das erwartete Duell "Coast-Once" aus. Während sich die Favoriten gegenseitig belauerten, machte sich eine 9-köpfige Spitzengruppe auf und davon. Aus dieser Gruppe heraus sicherte sich der Franzose Stephane Augé (Delatour) den Sieg. Für Alex gab es im Gesamtklassement keine Veränderungen.

::: 7.6.02 Zabel again

Vor der letzten Schlacht in den Alpen um den Gesamtsieg bekamen nochmals die Sprinter eine Gelegenheit, sich auszutoben. Sieger wurde überraschenderweise Erik Zabel. Im Gesamtklassement konnte Alex zwar 10 sek gutmachen, liegt jetzt aber auf Rang 5.

::: 6.6.02 Gerolsteiner-EZF-Hattrick

Die Sprudelwassertruppe von Teamchef Hans-Michael Holczer hat in beeindruckender Manier das vorentscheidende EZF der D-Tour dominiert. Auf den ersten drei Plätzen landeten Michael Rich, Tobias Steinhauser und Uwe Peschel. Die Führung in der Gesamtwertung übernahm Igor Gonzales Galdeano von Once. Alex belegte Rang 6 beim EZF, er war 43 sek langsamer als Sieger Rich. Im Gesamtklassement liegt er nun auf Platz 4 mit 48 sek Rückstand.

::: 5.6.02 Schwarz-Gelb dominiert Königsetappe

Auf dem heutigen Tagesabschnitt wurde die Dominanz von Telekom der letzten Jahre deutlich gebrochen. An der letzen Steigung nach Schonach in die Höhe von 911m griff Alex' Teamkollege Aitor Garmendia an. Titelverteidiger Alexandre Vinokourov konnte nicht kontern und verlor viel Zeit auf Garmendia. Alex war in der ersten Verfolgergruppe, die im Ziel 33 sek Rückstand auf den Sieger hatte. Im Gesamtklassement liegt Alex 42 sek zurück auf Platz 13.

::: 4.6.02 Zabel zum Zweiten

Die Zabel-Show geht weiter: Telekoms Supersprinter gewann den zweiten Tagesabschnitt deutlich vor Olaf Pollack. Den Etappenverlauf bestimmte zuvor aber ein Coastie: Luis Perez war in Begleitung von Martin Hvastija (Alessio) ausgerissen, beide wurden vor dem Ziel aber wieder eingefangen.

::: 3.6.02 Auftakt zur Deutschland-Tour

Die erste Etappe der Deutschland-Rundfahrt konnte Telekoms Erik Zabel vor Stuart O'Grady (CA) und Salvatore Commesso (Saeco) für sich entscheiden. Alex kam zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel.