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::: 22.5.02 Beginn Bayern-Rundfahrt Obwohl Alex top in Form ist, lässt er den Giro d'Italia aus und bereit sich statt dessen in Bayern weiter auf sein grosses Ziel Tour de Suisse vor. Am ersten Tag gab es zwei Halbetappen. Als erster Tagessieger durfte sich Rolf Aldag von den Hostessen küssen lassen. Gegen Ende der ersten Etappe bildete sich eine ca. 20-köpfige Gruppe, aus der Alex aber herausfiel und viel Zeit kassierte, sodass an die Gesamtwertung nicht mehr zu denken ist. Nachmittags wurde dann ein EZF bestritten. Alex belegte einen tollen 2. Platz, musste sich allerdings Michael Rich vom Team Gerolsteiner geschlagen geben, der 18 sek schneller als er war. Im weiteren Verlauf der Rundfahrt fuhr Alex allerdings sehr unauffällig mit, sodass nichts Bemerkenswertes mehr vorfiel. ::: 5.5.02 Nochmal Alex!! Mit seinem gestrigen Etappensieg und einem furiosen Zeitfahren kletterte Alex innerhalb von 48 Stunden um 44 Plätze im Gesamtklassement und belegt wie bereits 1998 abschliessden den zweiten Platz. Dario Frigo, der auf dem relativ kurzen Kurs (18,3km) 47 sek auf den wie entfesselt fahrenden Alex einbüsste, sagte anschliessend: "Ich wusste gar nicht mehr, wie schwer es ist, das Leadertrikot zu verteidigen". Alex, der sich wie ein kleines Kind über seinen zweiten Erfolg innert so kurzer Zeit freut, ärgerte sich im Nachhinein etwas über den Sturz, der ihm womöglich den Gesamtsieg gekostet hat. ::: 4.5.02 Sieg für Alex! Mit einem tollen Finish hat Alex die Königsetappe der Tour de Romandie gewonnen! Aufgrund des kalten, winterlichen Wetters wurde die Etappe um 23 km gekürzt. Am Anstieg nach Leysin bildete sich eine grössere Gruppe, die, je näher das Ziel kam, immer kleiner wurde. Kurz vor Ende der Etappe schien Alex allerdings fast aus dieser Gruppe herauszufallen. Aber dann, 250 m vor dem Zielstrich schoss Alex an seiner Gruppe vorbei, schaut sich kurz um, da aber keiner Folgen konnte, sicherte er sich "mit Wut im Bauch"ob der Nichteinladung zur Tour den Tagessieg! In der Gesamtwertung liegt er aber aufgrund des dummen Sturzes immer noch 1:11 min hinter Frigo. ::: 3.5.02 Lombardi, die Zweite Die "Lokomotive" von Mario Cipollini zeigt sich in guter Form und so konnte Giovanni Lombardi seinen zweiten Etappensieg bei der Westschweizrundfahrt verbuchen. Der aktuelle Führende, Dario Frigo äusserte sich vor der Königsetappe besorgt: "Ich habe Angst vor drei Rennfahrern: Alex Zülle, Alexandre Moos und Andrea Noé.". Morgen geht es 1600 m hinauf nach Leysin. Ein Problem könnte aber das Wetter werden: Laut Vorhersage wird die Schneefallgrenze auf 1400 m geschätzt... ::: 2.5.02 Frigo gewinnt Der Italiener Dario Frigo (Tacconi) war auf dem welligen Tagesabschnitt der Schnellste vor einem entäuschten Alex, der nur 4 sek später an der Spitze einer Verfolgergruppe ins Ziel kam. Im Gesamtklassement gab es für Alex keine Veränderungen, Dario Frigo übernimmt das Führungstrikot. ::: 2.5.02 Wildcard-Vergabe für die Tour Grosse Enttäuschung bei Coast: Trotz eines starken Frühjahrs wurden die Essener erneut nicht von Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc eingeladen. Die restlichen 5 Wildcards gingen an die vier einheimischen Teams fdjeux.com, Bonjour, BigMat, Credit Agricole und das italienische Saeco-Team mit Giro-Sieger Simoni. ::: 1.5.02 Sturz von Alex! Bei strömenden Regen und kühlen Temperaturen gewann Giovanni Lombardi die erste Etappe der TdR. Zuvor hatte der Schweizer Steve Zampieri mit seiner langen Soloflucht das Geschehen der Etappe geprägt. Er wurde jedoch kurz vor dem Ziel gestellt, wo auch Alex zu Fall kam. Der Spanier Manuel Garate stürzte vor ihm, Alex konnte mit Mühe ausweichen, fuhr aber in die Zuschauermenge am Strassenrand und musste minutenlang auf seinen Teamwagen warten, da seine Bremsgriffe total verbogen waren. Als er endlich im Ziel war, hatte er einen Rückstand von 1:13 min. ::: 30.4.02 Auftakt Tour de Romandie Beim Prolog der Rundfahrt durch die Westschweiz ging es nurmehr um Sekundenabstände. Sieger wurde der Belgier Rik Verbrugghe, der den 3,2 km Kurs vor den beiden Eidgenossen Alexandre Moos und Martin Elmiger am Schnellsten bewältigte. Alex war nur wenige Sekunden langsamer. |